Die Folgen für Menschen sind erschütternd und können auf lange Sicht psychologische, gesundheitliche und familiäre Probleme bereiten. Aktuelle Krankenkassendaten zeigen, dass arbeitslose Männer doppelt so viele Tage in Krankenhäusern verbringen wie Männer, die beruflich beschäftigt sind. Es wurde ebenso bewiesen, dass Arbeitslosigkeit Ursache mehrfacher schwerer Krankheiten ist und die Entwicklung dieser ebenfalls beschleunigt.

Zitat aus Wikipedia:

Die Arbeitslosigkeit betrifft den Produktionsfaktor Arbeit, dessen Preis als Lohn bezeichnet wird und sich auf dem Arbeitsmarkt durch Arbeitsangebot und Arbeitsnachfrage bildet. Markttechnisch ausgedrückt ist die Arbeitslosigkeit der Überschuss des Arbeitsangebots über die Arbeitsnachfrage.[1] Arbeitslosigkeit setzt mithin Arbeitsmärkte und zudem eine Arbeitsgesellschaft voraus. Dazu gehören Arbeitskräfte, die ihren Lebensunterhalt nicht über eigene Produktionsmittel (Landflächen, Immobilien, technische Produktionsmittel) bestreiten können, und eine marktwirtschaftliche Gesellschaftsformation. Eine Masse solcher Menschen – das industrielle Proletariat – entstand in der Frühmoderne mit den Bauernbefreiungen, der Bevölkerungsexplosion sowie der industriellen Revolution. Die damit entstandene soziale Frage (Pauperismus) führte ab dem 18. Jahrhundert auch zu ersten Formen staatlicher Straf-, Erziehungs- und Sozialsysteme und schließlich zu Beschäftigungspolitik. Die Lohnarbeiter organisierten sich ihrerseits in der Arbeiterbewegung (Gewerkschaften, Arbeiterparteien, Arbeitervereine, Genossenschaftswesen etc.), um die mit Arbeitslosigkeit und fremdbestimmter Lohnarbeit verbundenen Probleme gemeinsam besser bewältigen zu können.

Dazu kommen immer wachsende Schuldgefühle gegenüber der Familie auf, um die man sich kümmern muss und will. Gesellschaftliche und kulturelle Isolation tragen zu einer allgemeinen Unzufriedenheit und einer niedrigen Selbstachtung bei und die Schlinge zieht sich langsam immer weiter zu für den Betroffenen, denn Mut und Hoffnung schwinden weiter in diesem kapitalistischen System, in dem jeder irgendwie für sich selbst sehen muss wie es weiter geht.

Das heißt, dass die Arbeitslosigkeit nicht nur den Arbeitslosen betrifft, sondern auch seine oder ihre Familie und im Großen und Ganzen betrachtet, die ganze Gesellschaft. Steuern und Sozialabgaben gehen verloren, es kommt zu erhöhter Kriminalität und politischer Instabilität.

Weitere Ideen um an Geld zu kommen sind der endgültige Weg aus der Arbeitslosigkeit, indem man sich selbstständig macht, Geld verdienen auf dem Flohmarkt durch den Kauf und Verkauf von Dingen und einer anschließenden Preissteigerung der erworbenen Dinge bei eBay, sich für kostenlose Gewinnspiele anmelden. Auch kann Babysitten auf privater Ebene bei Freunden und Bekannten mit Kindern eine Idee für eine finanzielle Notlage sein. Und wenn man sich mit Haustieren gut auskennt – warum dann zögern und nicht mal als Tiersitter oder Katzensitter versuchen? Genügend Seiten gibt es hierzu genug!

Aber es ist nie alles verloren, denn es gibt Wege auf denen man zumindest für einen kurzen Zeitraum etwas dazu verdienen kann. Neben dem offiziellen Arbeitslosengeld kann man einer Nebenbeschäftigung nachgehen, die eine Arbeitszeit von 15 Stunden pro Woche nicht überschreiten darf und auch unaufgefordert der zuständigen Agentur für Arbeit gemeldet werden muss.

Das Wichtigste ist aber, den Kopf nicht hängen zu lassen und an sich zu glauben!